Der grüne Planet

Das ist der beste Film, den ich seit sehr langer Zeit gesehen habe. Man findet ihn nicht mehr bei YouTube – gesperrt. Angeblich auf dem Index. Für mich  unfassbar, denn dieser Film ist so unfassbar positiv, hat heilsame Energie und einen großartigen Humor. Allerdings zeigt er halt auch auf, wie diese Erde sein könnte – und wie man dort hin kommt. Vielleicht darum?

Schaut ihn an und empfehlt ihn weiter.

https://vimeo.com/105858952

Bewusstseinswandel – Richtungswechsel

Interessante NASA-Studie…

Ein Zusammenbruch wird unausweichlich, sobald diese Faktoren zwei bestimmte Dynamiken produzieren: Die Überlastung der Ökosysteme durch zu hohen Verbrauch der globalen Ressourcen bei gleichzeitiger Aufspaltung der Gesellschaft in reiche Eliten und einen armen Rest.

Gibt es nicht einen sofortigen und radikalen Richtungswechsel, wird die westliche Zivilisation in den nächsten Jahrzehnten zusammenbrechen.

Mehr:
https://www.sein.de/nasa-kollaps-unserer-zivilisation-unausweichlich/

Bienensterben

Blüte eines Mirabellenbaums
Blüte eines Mirabellenbaums

Erst sterben die Bienen, dann der Mensch – wusste schon Albert Einstein.

Albert Einstein – ein äußerst intelligenter Mensch mit einem überragenden IQ, Physiker mit tiefem Einblick in Natur-Wissenschaft.

Aber auch ohne Nobelpreis könnte man darauf kommen: Bienen & Co bestäuben Blüten. Ohne Bestäubung keine Frucht – keine Nahrung. In China ist es bereits soweit. Unmengen von Menschen müssen die Arbeit der Bienen tun – sie bestäuben mechanisch mittels kleinen Pinseln Obstbäume.

Warum die Bienen sterben, darüber gibt es viele Theorien – und Diskussionen. Eine davon besagt, dass es an bestimmten Pestiziden liegt. Diese Pestizide sollen verboten werden. Aber unsere Politiker – eigentlich Volksvertreter – vertreten lieber die Gift-Industrie (Bayer), deren Lobbyisten ihnen Müll in das Gehirn blasen, das wohl ohnehin voll von Giftmüll ist – also das Gehirn der Politiker meine ich jetzt.

Jedenfalls halte ich das Thema für sehr wichtig, darum poste ich hier an dieser Stelle einen Link zu einer Petition und wünsche mir, dass viele Menschen diese unterzeichnen. http://www.avaaz.org/de/petition/Deutschland_Rettet_die_Bienen_a/?tQUlrbb

Was Sie sonst noch tun können? Pflanzen Sie Blumen – keine dichtgefüllten Blumen oder mit welchen Mitteln auch immer gezüchteten Hybriden, mit denen kein Insekt oder keine Biene mehr etwas anfangen kann. Pflanzen, die nicht duften, die schon unnatürlich aussehen, sind das zumeist auch.

Verwenden Sie kein Gift in Ihrem Garten. Eigentlich ist das auch eine Frage der Intelligenz. Denn das Gift landet schlussendlich immer am Ende der Nahrungskette – bei Ihnen selbst.

Konsumieren Sie generell bewusst. Kaufen Sie sowenig wie möglich konventionelle Lebensmittel und andere Produkte. SIE bestimmen nicht nur was Sie essen und konsumieren, sondern damit automatisch auch, was verkauft wird und damit, was angepflanzt wird und wie es angepflanzt wird.

SIE haben die Macht.

Glühwürmchen

Ein schöner, warmer Tag neigte sich dem Ende zu. Draußen war es schon dunkel und ich räumte die Spülmaschine ein. „Oh Gott, Müll rausbringen, wird morgen geleert.“ Ich hasse das eigentlich so ziemlich, lässt sich aber leider nicht vermeiden. Also – Tüte schnappen und runter. Den großen Mülleimer Richtung Straße gezerrt. Etwas muffig zurück geschlappt.

Plötzlich – da – was ist das? Ein hell leuchtender Punkt fliegt vor mir her.

Atemlos bleibe ich stehen. „Glühwürmchen – das ist ein Glühwürmchen! Und da – noch eins.“

Noch nie zuvor hatte ich Glühwürmchen gesehen – mit 45!

Das Gefühl lässt sich schwer beschreiben. Glücksgefühle pur.

Glühwürmchen – leuchtende, kleine Engelchen, die leicht und sanft durch die Luft schweben. Wie Feuerfunken von einem Lagerfeuer. Leuchtzeichen – fliegende Punkte, leuchtend wie Sterne in der Nacht.

Und da – der knipst das Licht aus und wieder an. Wunder – ich empfand dies als Wunder. Ein perfekter, kleiner, natürlicher Organismus. Ich achte seitdem darauf.

Und seitdem sehe ich sie öfter – meine kleinen Leuchtengelchen.

Das Leben ist schön.

Natur vs. Technik/Chemie

Ich sitze hier vor einem blühenden Fliederbaum in der Sonne. Ich schließe die Augen und atme ein und aus. Ganz bewusst, auf den Atem konzentriert. Geräusche fließen um mich herum. Das Summen von Bienen und Hummeln, die den blühenden, duftenden Flieder umschwärmen. Beruhigend, ein wenig hypnotisch, friedlich, ein sanftes, harmonisches Geräusch. Ein Rabe fliegt über mich – krächzend. Vielleicht ein wenig störend, weil laut im Vergleich zu dem friedlichen Summen. Das Krächzen holt mich aus meiner Versunkenheit.

Und ich nehme andere Geräusche wahr. Nicht sehr laut – aber völlig misstönend. Autos. Nicht sehr nah – es ist sehr ruhig da, wo wir leben.

Ein Flugzeug – auch nicht sehr laut. Misston.

Geräusche, die nicht in diese Welt gehören.

Technik. Misston. Hektik verbreitend. Menschen versklavend. Die Erde zerstörend. Die Natur verschandelnd.

Technik – und das Zubehör. Eine leere Ölflasche – Autoöl – mitten im Wald.

Mein Mann bringt die Ölflasche mit nach Hause und entsorgt sie im Müll. Nicht völlig sachgerecht – gehört in den Sondermüll eigentlich. Wir lernen noch.

In einem Wald, der noch wie ein richtiger Wald aussieht. Wild, ungezähmt, Natur pur, gesunde Erde. Bis zu den Knöcheln versinkt man im Laub des Vorjahres. Tod und Wiedergeburt. Totes Laub als Nahrung für Mutter Erde. Immerwährender Kreislauf. Kreis des Lebens, kein Anfang, kein Ende.

Vögel zwitschern. Tausend verschiedene. Eine Amsel holt einen ellenlangen Wurm aus dem Boden. Die Bienen summen.

Wieder ein Flugzeug – das Zwitschern überdeckend. Misston eines Autos. Mehr Platz für Technik als für Natur. Mechanische Geräusche überlagern immer die natürlichen Symphonien.

Der Flieder duftet.

Gott sei Dank nimmt man hier die natürlichen Düfte noch wahr. In den Städten – auch in den Dörfern – riecht es nicht mehr nach Natur. Der Industriegestank überlagert alles. Gefilterte Abgase. Sauber – sagen DIE. Warum stinkt es dann so penetrant?

Der Stuhl auf dem ich hier sitze. Plastik: Kalt, glatt, unnatürlich.

Holz dagegen: Warm, duftend, rau und sanft, lebend, natürlich.

Neben der Ölflasche im Wald lagen noch Autositze. Entsorgt. Zu groß zum Mitnehmen. Überall an den Straßenrändern – mitten im Grün – Müll. Menschen! Aus den Technikmonstern, die blind am Grün vorbeirasen, geworfen. Nicht nachgedacht. Wie so oft.

Im Wald, der noch gesund ist, quer Feld ein gelaufen. Waldmeister – wie auf einem Feld. Maiglöckchen – wilde. Blühend weiß wie Elfenröckchen, duftend wie von Engeln weichgespült. Mitten im Wald ein Ort. Grünes Gras in einem Grün, das leuchtet. Keine künstliche Farbe ist so. Steine und Felsen wie von Riesen zu einem Muster gelegt. Ruhe, Frieden. Eine Eidechse hat mich hierher geführt. Ich bin ihr gefolgt. Laut raschelnd durch das dicke Laub stampfend. Ich – nicht die Eidechse. Das innere Gefühl an diesem Ort sagt es mir. Ein heiliger Ort. Warum und wie? Keine Ahnung. Wissen, das von Beweisen kommt, ist nicht notwendig. Meine Intuition weiß es besser – und Mutter Erde. Die sowieso.

Lautes Summen – eine riesengroße Hummel. Ich hab nachgesehen – im Naturführer. Es ist eine Baumhummel. Erst hier zum ersten mal gesehen. Sie wohnt in einem morschen Baumstumpf. Sie und noch andere ihrer Art.

Früher hatte ich Angst vor Bienen und allen Verwandten der gelb-schwarz Gestreiften. Keine hatte die Chance, näher als einen Meter an mich heranzukommen. Wilde Flucht – Panik. Dummheit – blöd! Sie werden mir nichts tun, weil ich sie liebe.

Wissen ohne Beweis. Ist es nicht Beweis genug, dass es funktioniert? Ist es nicht für alles im Leben Beweis genug, wenn etwas funktioniert?

Wiesen – nicht Grasäcker. Naturbelassene Wiesen. Habe mich informiert. Magerwiesen heißt das. Mager??? Nicht mager – übervoll. Fülle – herrliche, gesunde, vielfältige Fülle. Nicht nur Gras – eine Fülle von verschiedenen Pflanzen – zwischen dem Gras – auch eine Fülle von verschiedenen Gräsern – Unkraut?

Berge von Spitzwegerich. Kenne ich noch – von meiner Oma. Sie hat ihn immer in der Drogerie gekauft. Zum Tee machen – gegen Husten. Kostet noch weniger als die Chemie von Ratiopharm.

Der hier auf der Wiese kostet nichts – keinen Cent und erst recht keinen Euro. Ich hab schon früher gesehen, dass der hier überall wächst. Habe eine Tüte dabei. Kostet mich bücken und pflücken. Ein wenig Arbeit. Spart auch das Fitnessstudio. Frische Luft pumpt sich in meine Lungen und in jede Zelle. Erneuerung.

Ich pflücke von jeder Pflanze nur so viele Blätter, dass die Pflanze überlebt. Weiterleben. Apotheke Natur sorgt für Nachschub. Für andere – und für mich.

Brennnesseln. Brennnesseltee kaufen? Warum? Eine Tüte, eine Schere und einen Handschuh. Wegen dem Brennen J. Tüte nach wenigen Minuten voll. Lunge und meine Zellen mit Sauerstoff voll. Der Tee reinigt. Entwässert. Reste von Chemie aus meinem Körper gespült. Sauberkeit – innen. Wichtiger als Meister-Propper-gespülte Fußböden.

Auf den ersten Blick scheint Technik/Chemie stärker zu sein. Der Gong ertönt. Und man erkennt. Eine Illusion. Stärke nur oberflächlich. Selbstdarstellung – Stärke vorgespielt. Muskeln spielen lassen – ein Spiel?

So viele Plätze gibt es, einst fest in Menschenhand, im Technikgefängnis eingekerkert. Heute zurückerobert von der Natur, von Mutter Erde.

Im Kleinen kannst Du es auf Betonflächen, an Straßenrändern sehen. Zubetoniert die Mutter Erde mit dem Leichentuch der Technik-Chemie-Armee. Kleine Risse im Beton – hauchzarte, grüne kleine Kämpfer schieben sich durch das Leichentuch. Bekommen Hilfe von kräftigen Wurzeln von altgedienten Baumsoldaten, die Wege der Technikmonster werden gesprengt.

Die kleinen Kämpfer werden ausgerissen, mit Chemie-Gift bespritzt. Kommen wieder – immer wieder. Kreislauf des Lebens. Leben ist immer stärker.

Die Symphonie des Lebens spielt eine leise harmonische Weise, feiert sich selbst, leise, liebend, lebend. Kannst Du sie hören – die Symphonie?