Vergebung

Das Ding mit der Vergebung ist eine große Sache und teilweise auch
schwierig. Der Punkt ist, es geht nicht darum zu vergeben, damit die
„anderen“ Ruhe haben, sondern wir selbst. Solange es uns nicht gelingt zu vergeben, halten wir genau diese Sache, die wir ja eigentlich loswerden wollen, in unserem Leben und füttern das permanent mit Energie.
Und darum ist es eine solche Befreiung im wahrsten Sinne des Wortes, wenn es uns gelingt zu vergeben.
Trauer, die Begleiterscheinung der Vergebung, soll man zulassen, denn sie vergiftet uns sonst. Solange wir Trauergefühle haben, ist es nicht möglich zu vergeben, weil man die Gefühle verdrängt – die sich dann zu Zorn, Hass usw. wandeln.
Friede und Dankbarkeit empfinden Sie, wenn Sie das Muster erkannt haben und auf dem Weg zur Vergebung sind. Ein guter Weg.

Weil es sich gerade so ergeben hat, ein Nachtrag:

Und ja, man muss es lernen. Es gibt auch hin und wieder auch nach dem
eigentlichen Vergeben „Rückschläge“, sprich, was Altes kommt nochmal hoch.
Das macht aber nix, das ist ein Prozess. Unsere Erfahrung der letzten Monate
hat das so gezeigt. Die Vergebung, die Heilung, findet auf verschiedenen
Ebenen statt. Zuerst außen – das Offensichtliche also, und dann geht es
Schicht für Schicht tiefer und immer tiefer.
Man hat also eine Ebene „geschafft“, dann kommt irgendwann noch einmal etwas
hoch. Man schafft auch das, es ist wieder Ruhe und Frieden usw., so geht es
weiter.

Blüte eines Mirabellenbaums
Blüte eines Mirabellenbaums

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